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Der Sitz des Reiters
Der Sitz des Reiters ist die Haltung des Reiterkörpers und dessen Bewegung mit dem Pferd. Der als korrekt angesehene Sitz des Reiters hängt vom jeweils gerittenen Reitsystem und der ausgeübten Tätigkeit ab. Er ist das Fundament jedes Reitens.

Was ist Bewegungsgefühl ?
-Beim Bewegungsgefühl gibt es eine Aussen-und eine Innensicht.
-Die Aussenansicht meint den eleganten Bewegungsfluss und die
  Bewegungsharmonie eines Reiters in Verschmelzung mit dem
  Pferd.
-Die Innenansicht bezieht sich auf innere Erlebnisse wie 
 Geschwindigkeitswahrnehmung,die Empfindung des 
 Emporgetragenwerdens oder der Übereinstimmung der
 eigenen Bewegungen mit denen des Pferdes. Auch bedrohliche
 innere Zustände wie Orientierungslosigkeitoder Angst gehören
 dazu.
 
Die fünf Sinne des Menschen

Klassischerweise unterscheidet man im allgemeinen Sprachgebrauch fünf Sinne, die bereits von Aristoteles beschrieben wurden.

  1. Sehen, die visuelle Wahrnehmung mit den Augen
  2. Hören, die auditive Wahrnehmung mit den Ohren
  3. Riechen, die olfaktorische Wahrnehmung mit der Nase
  4. Schmecken, die gustatorische Wahrnehmung mit der Zunge
  5. Tasten, die taktile Wahrnehmung mit der Haut             

Die moderne Physiologie kennt für den Menschen noch vier weitere Sinne:

 
 
Skala der Ausbildung des Reiters (nach Eckart Meyners)
Ausgangspunkt :
Angstfreiheit / Vertrauen / positive emotionale Beziehung
 
1.) Losgelassenheit des Reiters(emotional und körperlich)
2.) Gleichgewicht und Rhytmus
3.) Bewegungsgefühl
     - Körperkenntnis / Körperbewustsein
     - Verwobenheit und psychischen Zuständen
     - Wahrnehmen und Bewegen als Einheit
     - Reitvermögen und Qualität
     - Muskuläre Unterscheidungdfähigkeit
4.) Hilfengebung / Einwirkung
 
Was macht das Reiten bzw.Fühlen lernen beim Reiten so schwer ?
 
- Mehrfachaufgaben bewältigen
- Reiter muß funktiongerecht mit sich umgehen
- Reiter muß Pferd gemäß der Reitlehre funktionsgerecht bedienen
- Reitunterricht richtet sich auf beide Bereiche
 
 
Die Ursache eines Sitzfehlers beim Reiten ist niemals dort, wo wir ihn
wahrnehmen.
Wir korrigieren Ihn jedoch an der entsprechenden Stelle.
 
 
 
 
 
 
Hilfengebung
Als Hilfen bezeichnet man beim Reiten die Einwirkungen des Reiters auf sein Pferd. Man unterscheidet dabei zwischen Gewichts-, Schenkel- und Zügelhilfen. Hierbei sind die Hilfen nicht als einzelne Kommandos zu verstehen, sondern als Einwirkungen, die im Zusammenspiel die Haltung und den Bewegungsablauf des Pferdes beeinflussen. Voraussetzung für eine korrekte Hilfengebung ist der sichere und unverkrampfte Sitz des Reiters. Je besser Reiter und Pferd ausgebildet sind, desto feiner und unauffälliger sind die Hilfen. Als Grundsatz für alle Reitweisen gilt: Keine Hilfe darf den Beginn ihrer Wirkung überdauern. Von der Wirkung her unterscheidet man hauptsächlich die treibenden ("vortreibenden") und die "verhaltenden" Hilfen, die man allerdings noch weiter differenzieren kann.

Durchlässigkeit
Die Durchlässigkeit des Pferdesist das Ziel der gesamten Ausbildung und setzt die verschiedenen Stufen der Ausbildungsskala voraus, ohne dass diese allerdings streng linear aufeinander aufbauten. "Krone der Ausbildung" in der klassischen Reitlehreist der "durchlässige Gehorsam in der Versammlung", der durch Selbsthaltung, Schwung, "Takt, Losgelassenheit, reinen raumgreifenden Gang, Längsbiegung und Geraderichtung" erreicht wird.
 
Definition
Seunig definiert Durchlässigkeit als "die Fähigkeit und Bereitschaft des Pferdes, auf vortreibende, verhaltende und seitwärtstreibende Hilfen einzugehen, sie von rückwärts nach vorn und umgekehrt sowie in seitlicher Richtung 'durchzulassen'". Anlehnungsfehlerwie der "falsche Knick", bei dem sich das Pferd infolge zu starker Beizäumung 'aufrollt', oder wenn sich das Pferd 'auf den Zügel legt', verhindern die Durchlässigkeit.
 
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